Transnationale politische Gewalt im 20. Jahrhundert. (Campus Verlag 2020)

Transnationale politische Gewalt im 20. Jahrhundert. (Campus Verlag 2020)

Transnationale politische Gewalt im 20. Jahrhundert. (Campus Verlag 2020) Transnationale politische Gewalt im 20. Jahrhundert. (Campus Verlag 2020) Transnationale politische Gewalt im 20. Jahrhundert. (Campus Verlag 2020)

Autoren

Lucas Federer 

Lucas Federer, M.A., ist Doktorand am Lehrstuhl von Prof. Monika Dommann an der Universität Zürich. Von 2009-2016 studierte er Geschichte, Soziologie und Pädagogik an der Universität Zürich. Er schrieb seine Masterarbeit über die Geschichte der Kläranlagen im 20. Jahrhundert in der Schweiz. Sein Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel „Internationalismus und Realpolitik zwischen den Blöcken. Die trotzkistische Bewegung in der Schweiz, 1945-1969“ wurde 2016 gestartet und wird vom Forschungsfonds Ellen Rifkin Hill des Schweizerischen Sozialarchivs finanziert.


Max Gedig

Max Gedig ist Promotionsstudent an der Ludwig Maximilians Universität (LMU) in München. Er hat an der LMU und der UC Berkeley Geschichte sowie Antike und Orient studiert. In seiner Doktorarbeit untersucht er die militante Bewegung 2. Juni. Seine Forschungsgebiete sind die historische Unternehmensforschung sowie die intradisziplinär inspirierte Soziale Bewegungs- und Surveillanceforschung.


Martin Göllnitz

Dr. Martin Göllnitz, geboren 1982, hat die Fächer Geschichte und Germanistik an der Universität Kiel studiert. Von 2014 bis 2017 forschte er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Regionalgeschichte, wo er auch mit einer Studie über die Handlungsmöglichkeiten jungakademischer NS-Funktionäre promoviert wurde. Im direkten Anschluss forschte und lehrte er als Gastwissenschaftler für sechs Monate an der Universität Odense (Dänemark) und von Oktober 2017 bis Februar 2019 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Zeitgeschichte an der Universität Mainz. Seit März 2019 ist er als wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Hessische Landesgeschichte der Universität Marburg tätig. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Polizei-, Gewalt- und Terrorismusgeschichte im Ostseeraum sowie die europäische Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.


Florian Grafl

Dr. Florian Grafl verfasste seine Dissertation über die städtische Gewalt in Barcelona während der Zwischenkriegszeit (1918-1936) als Mitglied der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschergruppe „Gewaltgemeinschaften“ am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zurzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei dem DFG Emmy Noether-Projekt „Sezierungen des Gesellschaftlichen. Publizistische Skizzen und die Formierung ethnografisch-soziologischer Wissensordnungen (1830-1860)" am Institut für empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und forscht dort zu Gesellschaftsskizzen in Spanien und Hispanoamerika. Seine weiteren Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des katalanischen Nationalismus und die europäische Stadtgeschichte.


Ibolya Murber

Dr. habil. Ibolya Murber ist Zeithistorikerin und Universitäts-Dozentin am Historisches Institut der Eötvös Loránd Universität Budapest. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die internationale Geschichte Mitteleuropas im 20. Jahrhundert, die österreichisch-ungarischen Beziehungen im 20. Jahrhundert, die Umbruchszeit nach dem Ersten Weltkrieg in Österreich und Ungarn sowie mitteleuropäische rechtsradikale Netzwerke in der Zwischenkriegszeit.


Matthias Thaden

Matthias Thaden, M.A., arbeitet am Lehrstuhl für die Geschichte Westeuropas und der transatlantischen Beziehungen an der Humboldt-Universität zu Berlin an einem Dissertationsprojekt zu kroatischen Exilnetzwerken und ihrer politischen Rezeption in der Bundesrepublik und Jugoslawien. Seine Forschungsinteressen umfassen neben der jugoslawischen Kulturgeschichte die Geschichte der bundesdeutschen Migrationsgesellschaft, der Innen- und Sicherheitspolitik sowie der internationalen Flüchtlingsregime im 20. Jahrhundert.


Vojin Sasa Vukadinovic

Dr. Vojin Sasa Vukadinovic studierte Geschichte, Germanistik und Geschlechterforschung in Freiburg und Basel. Promoviert wurde er am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin für eine mehrbändige Studie zur politischen Gewalt in der Bundesrepublik der 1970er Jahre. Der erste Band, der sich mit der antifeministischen Deutung der RAF durch Staat, Wissenschaft und Medien sowie mit den Reaktionen der Frauenbewegung und des linksterroristischen Spektrums hierauf befasst, erscheint 2020. Gegenwärtig arbeitet er an einem kapitalismushistorischen Habilitationsprojekt. 2018 erschien im Querverlag der von ihm herausgegebene Band “Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik”.


Florian Wenninger

Dr. Florian Wenninger studierte nach seinem Auslandszivildienst in Yad Vashem/Jerusalem Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien. Er ist seit 2008 Assistent am Institut für Zeitgeschichte, unterbrochen von Elternzeiten und Forschungsaufenthalten im Ausland, so 2015 an der Carnegie Mellon University Pittsburgh und 2016 an der UC Berkeley. Forschungsinteressen bilden neben der politischen Geschichte Österreichs und der vergleichenden Diktaturforschung vor allem die Polizei- und Militärgeschichte. Seit 2013 leitet Dr. Wenninger einen Forschungsverbund zur austrofaschistischen Repressionspolitik 1933-1938. Die in Arbeit befindliche Habilitation befasst sich mit dem Verhältnis von Polizei und Bevölkerung im ländlichen Raum in Deutschland und Österreich seit 1918.


Robert Wolff

Robert Wolff ist seit Februar 2017 Doktorand am Lehrstuhl für Neueste Geschichte (Lehrstuhl für Zeitgeschichte Europas seit 1918) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Betreut wird seine Dissertation mit dem Arbeitstitel “Die Revolutionären Zellen – Geschichte einer linksterroristischen Gruppierung?” von Prof. Christoph Cornelißen. Er studierte von 2011 bis 2016 an den Universitäten Paderborn und Frankfurt am Main Geschichte und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien. Im Oktober 2016 schloss er sein Studium mit der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien mit einer wissenschaftlichen Hausarbeit (Abschlussarbeit) zur Analyse der Konzeptpapiere, Kampfschriften und Bekennerschreiben der RAF ab. Seit Januar 2019 ist er Promotionsstipendiat des Evangelischen Studienwerkes Villigst. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem die Historische Gewaltforschung, die Historische Netzwerkforschung und die Historische Protest- und Bewegungsforschung.


Michel Wyss

Michel Wyss ist wissenschaftlicher Assistent für Strategische Studien an der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Stellvertreterkriegsführung, irreguläre Kriegführung und Militärstrategie. Die Ergebnisse seiner Forschung wurden unter anderem in Democracy & Security sowie Lawfare publiziert. Er hat Politikwissenschaften/Internationale Beziehungen in Herzlia (Israel) und in Austin, Texas, studiert.